Reviews:
Rock It! (Labyrinth of Fate 2003)

Die Illusionskünstler von Art Of Illusion haben einen "ZauberTrick" jedenfalls schon mal phantastisch d'rauf: Nach frischem Wind in der progressiv-folkig angehauchten Powermetal-Ecke zu klingen. Geht nicht? Probiert's aus: "Living Dead" ist eine Power-Hymne, wie's schon ein Weilchen keine mehr gegeben hat; "Between The Years" bricht aufgrund des hier (wie auch auf "Borrowed Time") wie die Gebrüder Gibb jammernden Gesangs etwas aus, aber "Buscando La Salvación" (Sänger Vladimir Catalina ist Spanier) entschädigt dafür mit einer dramatischen Halbballade, die sich mehrfach gewaschen hat; "Zombies Of Society" beginnt wieder mit Thilos atmosphärischem Piano in Savatage-Manier und steigert sich danach infernalisch; "Raise The Glass" bringt wieder Vlads (teilweise) spanischen Zaubergesang sowie ein Killer-Riff; das Titelstück rockt das Haus in Midtempo ganz erheblich; "The Star" könnte ein Hit in jedem Rocktanzpalast sein; mein Favorit "This Moment" schließlich legt ein Labyrinth aus Dream Theater-mäßiger Rhythmusgruppe, was ja nicht allzuviele Bands überhaupt technisch hinbekommen. Hochempfehlenswert.

Klaus Reckert

Satanic-Ulrich (Konzertbericht 2002)

"Crossing the Fields of Metal"-Festival 24.01.02 Club 2 / Rockfabrik Ludwigsburg

  • The Art of Illusion
  • Mirror of Deception
  • Re-Vision

Yeah, hey! - Endlich konnte ich meine höxtpersönlichen Underground-Faves - The Art of Illusion - mal wieder live on stage genießen. Und tatsächlich drängten sich mit mir noch mehr als 20 wahre Auserwählte im Club 2 der Rofa (...womit wir wieder bei 'nem beliebten Thema wären: "Warum drücken tausende von Bangern massig Cash für irgendwelche Gigs renommierter Acts ab, bleiben aber lieber daheim vor der Glotze hocken, wenn's für drei schwule Euro gleich drei coole Underground-Bands zu sehen gibt").

Jedenfalls zockten sich die Jungs gewohnt souverän durch ihr stark 45-minütiges Set und boten ein paar der Highlights ihrer Silberlinge "Delight" und "Labyrinth of Fate" sowie 2 neue Stücke. Mit drei Bangern im Moshpit kam sogar richtige Stimmung auf. Hölle! - Live knallt die höxt eigenständige, stets melodische und immer spannende Mischung aus Prog Metal und -Rock noch viel geiler als auf CD. Und spätestens bei der kultigen Mitgröl-Hymne "Fairy Inn" brannte die Luft.

Tjaha, Brothers & Sisters - da habt ihr mal wieder 'nen echt geilen Gig verpasst! Selber Schuld! Aber ich würde euch echt empfehlen, die Augen offen zu halten... und wenn ihr dann irgendwann, irgendwo mal ein Plakat seht, auf dem THE ART OF ILLUSION steht - geht hin! Sonst bereut ihr es euer Leben lang...

Satanic-Ulrich (Labyrinth of Fate 2001)

"So your amazed now, my brand-new friend..." - mit diesen Worten startet der äußerst schmissige Opener der Labyrinth of Fate. Und genau so sieht 's aus... Tatsächlich lassen mich THE ART OF ILLUSION nach mehrmaligem Genuss ihrer aktuellen Scheibe heftig erstaunt zurück. Erstaunt hauptsächlich darüber, dass noch immer kein renommiertes Label seine langen (...manchmal auch schmutzigen...) Finger nach der Band ausgestreckt hat... Echt hey! - was die 5 Buben (Vladimir Catalina - voc, Lars Tellmann - git, Thilo Pfander - keys, Dirk Feufel - bass, Alex Menichini - drums) auf "Labyrinth of Fate" für 'n musikalisches Feuerwerk abfackeln is' fast schon unglaublich und muss sich wahrlich nicht hinter den Standards bekannterer Acts verstecken! Die 11 Songs (von denen einige schon auf dem Debüt "Delight" vertreten waren) haben's allesamt höllisch in sich! Kein Ausfall weit und breit!

Die Ludwigsburger Underground-Heroen praktizieren enorm eigenständigen und abwechslungsreichen Prog-Metal mit herrlichen Ohrwurm-Melodien und knalligen Refrains. Das "Prog" steht hier eindeutig nicht für endlose Frickeleien und 120 bpm (...breaks per minute...) sondern eher für originelles Song-Writing und geniale Arrangements, die auch nach zahlreichen Durchläufen immer neue Details offenbaren. Außerdem verstehen es die Illusionskünstler wahrhaft Stimmung, Atmosphäre und Emotionen in ihre ausgefeilten, musikalischen Ergüsse zu legen wie sonst kaum 'ne Band in der Liga. Wer an meinen Worten zweifelt sollte dringend Tracks wie "Buscando la Salvación" (Yep - spanische Lyrics), die Ballade ,Zombies of Society', die Jahresend-Hymne "Between the Years" oder mein persönliches Highlight "The Star" (die Melodie ist reine Magie!) anchecken. Von dem CD-Rauskicker "The Sun goes down" wollen wir ers'ma' gar nicht anfangen. Gänsehaut pur!

Enorm positiv kommt auch das ultra-tighte Zusammenspiel der Band. Obwohl handwerklich alle auf gehobenen Niveau operieren, is' keiner irgendwie auf nem Ego-Trip. Und zu den Vocals fällt mir sowieso nur ein Wort ein - MEGAHÖLLISCHGEIL!

So...jetzt aber genug gelabert. Begeisterungsfähige Metaller und Freunde anspruchsvoller Sounds auf der Suche nach 'ner Underground-Band die 's wirklich drauf hat schauen rein bei www.artofillusion.de oder besorgen sich augenblicklich die CD (gibt's inzwischen auch bei Amazon).

...und wenn die Burschen irgendwann mal in eure Gegend kommen - GEHT HIN!!! Live rulen THE ART OF ILLUSION noch viel mehr!!!

Satanic-Ulrich (Delight 2001)

Junge, Junge, was doch für blitzende Perlen im Underground zu finden sind ... Ums gleich mal vorweg zu nehmen: Die Scheibe hat mich total umgehauen! Asche auf mein Haupt, dass ich die jetzt erst zu Gehör krieg', wo das gute Stück doch schon '96 das Licht der Welt erblickte ...

... und noch was anderes: Lasst euch vom Cover nicht abschrecken. (... Ich find's ja echt cool ... aber ich glaub' nicht, dass sich sonst noch wer für 'ne Herde augenloser, zähnefletschender Dingsdas begeistern kann, die in 'nem Sumpf 'rumsitzen ...)

Egal, kommen wir lieber mal zum Sound:

Delight bietet 11 Song-Juwelen, die man ohne größere Probleme in die Prog-Metal-Schatzkiste packen kann. Allerdings nicht in die Schatulle, in der die 666.897 Dream Theater-Clones rumhängen, denn THE ART OF ILLUSION kriegen schon auf ihrem Debüt einen herrlich eigenständigen Sound gebacken, der so ganz anders ist als die Prog-Sounds von der Stange. Intelligente, abwechslungsreiche und stets melodische Songs werden hier handwerklich kompetent umgesetzt und von wahrhaft fabulösen Vocals gekrönt. Mal geht's episch zu, mal straight nach vorne, mal vertrackt und bei der Mitgröl-Hymne 'Fairy Inn' wird's sogar folkig. Trotz allen Breaks und Frickeleien verliert die Band nie den roten Faden, spinnt einen dramatischen Melodiebogen nach dem anderen und überrascht zwischendurch mit detailverliebten Kabinettstückchen. Die fast 54 Minuten Spielzeit werden zu einer enorm kurzweiligen und spannenden Angelegenheit. Echt wahr! Okay, die Produktion ist nicht so das Gelbe vom Ei, aber für Underground-Verhältnisse mehr als ordentlich ...

Bleibt nur die uralte, mystische Frage: Warum hat sich noch keine Plattenfirma die Buben an Land gezogen?

Alle Daumen hoch für The Art of Illusion!

Satanic-Ulrich (Konzertbericht vom 28.07.2001)

The Art of Illusion - 28.07.01 im Club Universum, Stuttgart oder was ihr verpasst habt...

Junge, Junge - was es in Stuttgart doch für drollige Gegenden gibt... Frag mich um Gottes Willen jetzt keiner, wo der Club Universum eigentlich genau liegt, denn wir mussten einen ortskundigen Scout anheuern, der uns pfadfinderte. Sonst wären wir dort nie angekommen...

Als wir dann gerade noch rechtzeitig eintrafen schossen mir all die Leserbriefe aus'm RH und anderen Postillen durch den Kopf, von wegen ,Schwach besuchte Underground-Gigs'. Auch hier waren gerade mal 30 Nasen im Gelände verteilt, und das bei lächerlichen 5 Märkern (!!!) Eintritt...

Egal - die Band trug den ungeheuren Andrang mit Fassung und dem nötigen Humor. Nach ein paar spaßigen Ansagen von Goldkehlchen und Charme-Bolzen Vlad legten die Band auch gleich mächtig los. Leider ist die Bühne im Uni nur unwesentlich größer als unser True-Metal-Öko-WG-Wohnzimmertisch, so dass in Sachen Stageacting nicht viel zu machen war (schwierig genug da 5 Mucker unterzubringen waren). Die Lightshow war ebenfalls auf ein Minimum reduziert und irgendwelche Gimmicks oder Special Effects (sehen wir jetzt mal von der abstürzenden Band-Flagge ab) gab's auch nicht.

Aber - kick it! - der Sound hat voll reingehauen! Echt hey! Die Jungs legten eine Spielfreude an den Tag, die jedem halbwegs anständigen Metalhead die Freudentränen in die Augen treiben musste. Keine selbstverliebten Solo-Frickeleien sondern eine, als glorreiche Einheit funktionierende Band, gekrönt von extraordinären Vocals. Hölle!!!

Ich für meinen Teil verbrachte die kompletten 1 ½ Stunden des Gigs mit leuchtenden Äuglein, weit aufgerissenem Mund und bangen im Sitzen (nicht gerade true aber saumäßig bequem, Trotzdem: Respekt für den coolen Brother im 1-Mann-Moshpit...). Der Rest des Publikums war ähnlich hingerissen und lohnte es der Band mit tobendem Applaus.

Musikalisch haben diverse Review-Schreiber The Art of Illusion in die Prog-Ecke gestellt, doch mit den zahlreichen Dream Theater-Clones zu Lande, zu Wasser und in der Luft will ich die Buben jetzt wahrlich nicht in einen Topf stecken. Eigentlich fällt mir als Laie der Vergleich zu anderen Bands sowieso schwer, denn die Illusions-Künstler haben einen Sound kreiert, der progmetallisch, melodiös, gelegentlich episch, aber immer erfrischend eigenständig rüberkommt. Zudem haben sie mit dem enorm kultigen 'Fairy Inn' auch noch 'nen folkig beeinflussten Track am Start, zu dem sich prima Toffelschnaps in die Kehle pressen und heftig mitgrölen lässt.

Am besten, ihr checkt das selber mal an (wenn ihr das hier lest, habt ihr das wohl schon getan) und ordert auch gleich die grandiosen Silberlinge 'Delight' und 'Labyrinth of Fate' (das wäre nicht schlecht :-)), Die Band).

...außerdem will ich euch alle das nächste mal sehen, wenn die Jungs wieder spielen (... nur wer gerade an wüsten Blähungen leidet, die Ohren in Gips trägt oder 'ne furchterbare Genick-Starre hat gilt als entschuldigt...). Im Ernst - guckt sie euch an, solange sie noch in kleinen Clubs spielen. Sowas von tight, cool und schweinegeil muss man sich einfach reinpfeifen... es lohnt sich...

Also bis demnächst bei den mächtig rulenden Art of Illusion!!!

Powermetal.de (Labyrinth of Fate 2001)

Schon der Vorgänger "Delight" zeigte, daß THE ART OF ILLUSION nicht einfach eine Prog Band unter vielen sind. Nun haben sich die Ludwigsburger endlich wieder ins Studio zurückgezogen, um ihren Zweitling "Labyrinth Of Fate" auf die Menschheit loszulassen. Und um das Fazit einmal schon vorwegzunehmen, ein Plattendeal ist nach diesem Hammer mehr als überfällig.

Der große Pluspunkt der Band ist Sänger Vladimir Catalina, der mit seiner ausdruckstarken, leicht rauhen Stimme den Songs mehr als gerecht wird. Man spürt förmlich, wie er sich in die Songs einfühlt und diese dann zu interpretieren versucht (wobei er, das nur als Anmerkung am Rande, live einen noch stärkeren Eindruck hinterlässt als auf der CD). Drummer Alex Menichini ist mehr als nur eine Rhytmusmaschine, der Mann am Schlagwerk ist ein Künstler. Sein perfektes Timing und seine ganz spezielle Art, die Art die Songs zu untermalen, bestichen schon beim ersten Durchlauf. Nicht vergessen werden darf in dieser Aufzählung natürlich der Gitarrist und Hauptsongwriter Lars Tellmann. Schlussendlich ist es die differenzierte Produktion, welche das Album zu einem wahren Genuss macht.

Stilistisch bewegen sich THE ART OF ILLUSION im Prog Rock, Hard Rock und Melodic Metal Bereich. Diese Stile werden dann in einen großen Schmelztiegel geworfen und nach Abschluss der Aufnahmen finden sich auf dem Album 11 Diamanten, die schon jetzt Lust auf den nächsten Streich des Schwaben-Fünfers machen.

Powermetal.de (Konzertbericht 2001)

So fingen also gegen 21.45 Uhr THE ART OF ILLUSION, die sich mit ihrem aktuellstes Album "Labyrinth Of Fate" sehr gute Kritiken eingeholt hatten, mit ihrem abwechslungsreichen MelodicprogRock an. Im Vorab ein wahrlich guter Auftritt, den die Band aus Stuttgart da trotz lang ausgebliebener Auftritte vorlegte.

Zu Beginn gab's gleich "Money" auf die Ohren, der erste Song und schon die erste mitreißende Melodie, die sich auch leicht ins tragische definieren lässt, es versprach also ein mitreißender Gig zu werden. Mitreisend, intensiv und abwechslungsreich, sehr abwechslungsreich, da in den Songs von den Jungs sowohl Elemente vom Hardrock, Folk, HeavyMetal und Prog verbunden werden, fast jeder Song einen eigenen Charakter hat und sowohl englisch als auch spanisch gesungen wird, was auch noch ein kleiner Faktor, der zum Facettenreichtum verhilft, wäre. Der Auftritt sollte auch nicht an fehlender Bühnenpräsenz scheitern, da Sänger Vladimir Catalina ein ausgesprochener Scherzkeks ist, so z.B. bei "Living Dead", bei dem er mit einem Vampirgebiss die Bühne enterte und den für die Keys verantwortlichen Reto Schoely vernaschte, ihn aber doch am Leben lies, da die Keys quasi allen Songs eine Basis boten, manchmal aber auch mehr im Mittelpunkt stand und somit ja noch gebraucht wurde. Auch wurde der Kontakt zum Publikum nicht vernachlässigt und zumindest versucht, die Zuschauer beim letzten Song "Gedudel" (ein noch namenloser Song der sich lediglich auf der Setlist den Namen "Gedudel" eingeholt hat), zum mitsingen anzustimmen, was teilweise auch klappte. Das musikalische stimmte, die Performance stimmte, mit dem Sound konnte man sich auch ziemlich zufrieden geben und die Band hinterlies einen sehr warmherzigen Eindruck. Kein schlechter Anfang..

Metal Hammer (Labyrinth of Fate 2000)

Nach dem gelungenen Debüt DELIGHT haben die Süddeutschen THE ART OF ILLUSION wieder mal ihre Ersparnisse zusammengekratzt, um die elf neu erarbeiteten Stücke auf CD zu bringen. Der finanzielle Aufwand hat sich gelohnt, denn LABYRINTH OF FATE ist aufnahmetechnisch klar und differenziert produziert. Im Falle von The Art Of Illusion ist dies ein immens wichtiger Aspekt, damit die atmosphärische und gefühlvolle Musik voll zur Entfaltung kommen kann. Schon 'Living Dead' besticht mit blendender Melodie. Schon kristallisiert sich deutlich heraus, dass die Stimme des Spaniers Vladimir Catalina über massig Ausdrucksstärke und Vielseitigkeit verfügt, die sich im weiteren Verlauf des Albums mehr als nur positiv bemerkbar macht. Stilistisch legen sich die Schwaben nicht fest. Sie fühlen sich in Progressive Rock-, Metal- und in Hard Rock-Gefilden sauwohl, wobei sich einschmeichelnde, ruhige Passagen mit leicht komplexen Details oder heftig rockenden Teilen die Waage halten. Guter Sänger, gute Musiker, gute Songs. Das macht Laune.

Heavy oder was ?! (Labyrinth of Fate 2000)

Was sich auf ihrem Debut andeutete, wird durch "Labyrinth of Fate" nochmals bestätigt. Ein Plattendeal ist überfällig. Die Schwaben rocken wie die Sau und sind noch dazu Perfektionisten an ihren Instrumenten. Selten habe ich ein derart relaxtes Album gehört. Die mit reichlich progressiven Einsprengseln durchsetzten Hardroch-Nummern gehen sofort ins Ohr und bleiben dort auch hängen. Fast alle Songs, insbesondere der Opener "Living Dead", strotzen vor Charme und Intensität. Pluspunkte konnte bei mir vor allem Vladimir Catalina, der Sänger spanischen Ursprungs, sammeln. Der Typ verleiht dem durchdachten Songmaterial eine eigene Note. (dicke 9 von 12 Punkten)

Feedback Magazine (Labyrinth of Fate 2000)

(...) Von tanzbaren folkigen Stücken bis hin zu progressiv angehauchten Metal-Songs - der Stil von Art of Illusion ist facettenreich. Doch sind die Track immer melodieös ohne abgedroschen zu klingen.Größter Pluspunkt der Band ist Sänger Vladimir Catalina .Er ist ganz klar einer der besten Hardrock-/Metal Sänger, die ich bisher gehört habe. Vom zarten einschmeichelnden Gesäusel, über druckvolle Passagen bis hin zum Metal-Urschrei - er hat alles drauf! (...)

Die Rhythmusgruppe um Schlagzeuger Alex und Bassist Dirk agiert sicher und druckvoll,Gitarrist Lars Tellmann überrascht durch meist ziemlich ruhige, gefühlvolle Soli statt dem sonst üblichen Metal-Gefrickel. (8 von 10 Punkten)

D.U.R.P (Labyrinth of Fate 2000) (www.durp.com)
ART OF ILLUSION beweisen mit "Labyrinth of Fate", daß sie das Niveau des Vorgängers locker halten, ja sogar leicht anheben konnten. Wenn die Jungs beim nächsten Album etwas an den Gesangslinien schrauben (wie das z.B. bei den Highlights des Albums hervorragend gelungen ist) und die Vocals noch einen Tick voller und souveräner klingen, dann sollte einem Durchbruch nichts mehr im Wege stehen.
Heavy oder was ?! (Delight 1998)
The Art of Illusion kann es jedenfalls locker mit all den gehypten Progressive-Themen, die uns Monat für Monat ins Haus flattern, aufnehmen. Obwohl auch die Schwaben im weitesten Sinne progressiv vorgehen, ist ihr Songmaterial alles andere als verschlachtelt oder gar sperrig. Bis auf den dünnen Sound, der einem aus den Boxen entgegendröhnt, hat hier alles Hand und Fuss. Keine Frage: The Art of Illusion müssen wir im Auge behalten. (gute 8 von 12 Punkten)
D.U.R.P (www.durp.com) (Delight 1998)
Auch wenn die Sache streckenweise noch nicht 100%ig rund klingt, mutigen Ideenreichtum haben Art of Illusion allemal ... und alleine der reicht schon aus, um einen während der gesamten Spielzeit bei der Stange zu halten. Für Progger sicher kein Muß, jedoch führt für aufgeschlossene Metalheads und Kultliebhaber schon jetzt kein Weg an Art of Illusion vorbei ! (6-7 von 10 Punkten)
Scream Magazine (www.scream-magazine.de) (Delight 1998) 
Mein erster spontaner Eindruck war: "Seit Queensryche habe ich keinen so guten Sänger mehr gehört!", und auch wenn ich davon ausgehen muss, dass eine Kopie hiervon gerahmt neben gewisser Leute Bett landet - ich bleibe bei dieser Meinung! :-) Musikalisch beschränken sich The Art Of Illusion allerdings nicht auf die Queensryche - Schiene; Hauptzutat ist zwar klassischer Hardrock mit einem grossen Schuss Metal; dazu mischen sie aber progressive Elemente, irisch - folkloristische Weisen und hin und wieder ein kleines bisschen Hereos Del Silencio - Feeling (und wenn's nur spanische Texte sind). Das Spektrum reicht von schönen Balladen bis hin zu den typischen Metal-Stücken. 
(...) 
Ansonsten steckt Delight voller eingängiger Gitarrenriffs und Gesangslinien, die sofort ins Ohr gehen; das ganze immer untermalt vom schon erwähnten Keyboard bzw. Klavier und begleitet von einer auffallend exakt agierenden Rhythmusgruppe. 
(...) 
So, und wer jetzt noch nicht überzeugt ist, dass er dieses Album haben muss, den suche ich persönlich heim und überzeuge ihn. (5+ von 6 Punkten)
Soundbase (www.soundbase.de) (Delight 1998) 
Endlich mal wieder eine Band, bei welcher der Plattentitel Programm ist. Die elf auf "Delight" enthaltenen Songs sind nicht nur mit größter (Spiel-)Freude vorgetragen, sondern entfachen diese auch nach mehrmaligem Lauschen beim Hörer. Dabei macht es einem die fünfköpfige Formation nicht besonders einfach, schmeißt sie doch alle möglichen musikalischen Stilrichtungen in einen Topf und kocht damit ihr eigenes Süppchen. Dieses ist aber dennoch leicht verdaulich, da immer genügend Melodie und gute Hooks vorhanden sind, welche dafür sorgen, daß fast jedes Lied schon nach den ersten Durchläufen hängenbleibt. Beinahe schon eine Kunst, wenn man bedenkt, daß die Band auf dieser Scheibe sowohl Elemente des Art - Rocks, mit Folk, gewöhnlichem Hard - Rock und Heavy Metal, 80´er Jahre Pop sowie Kirmes - Elemente a la "Mr. Bungle", "Monthy Pithon" und "Helloween"  verbindet. Alleine der Opener "Money" überraschte mich vollkommen, da Sänger Vladimir Catalina hierbei die Melodielinie von Crimson Glorys überragendem "Lost reflection" (zu finden auf deren Debut) verwendet, wobei ich annehme, daß der Mensch dieses Lied nicht unbedingt kennt. Überhaupt muß man dem Shouter ein großes Lob machen, denn erst seine facettenreiche Stimme und seine innovative, teils exzentrische Art der Interpretation macht die Stücke zu dem, was sie sind. (Dirk Janßen)